Wednesday, June 14, 2017
Friday, April 28, 2017
Pseudoimpactites in anthropocenically overprinted quaternary sediments
Unter diesem Titel haben wir heute ein Poster auf der EGU vorgestellt. Eigentlich wollten wir in einer PICO Session zum Thema Anthropozän unterkommen, daher auch der etwas verschwurbelte Titel.
Das Abstract findet man hier:
http://meetingorganizer.copernicus.org/EGU2017/EGU2017-16545.pdf
Wir haben auf dem Poster einige Beispiele für Pseudoimpaktite, die in den vergangenen Jahren vom CIRT aufgeführt wurden, vor- und unsere Interpretation dazu gegenübergestellt. Denn in den letzten Jahren konnten wir Einiges von dem Material beproben und unabhängigen Analysen zuführen. Ausserdem haben wir hier erstmals Ergebnisse unserer sedimentologischen Kartierung der Tüttenseeumgebung vorgestellt.
Es gab ziemlich intensive Diskussionen am Poster und viel Zuspruch
Ich glaube derTitel sagt so ziemlich alles über unsere vorläufigen Ergebnisse. Weitere Untersuchungen laufen und eine Publikation dazu ist in Vorbereitung.
Das PDF des Posters erscheint auch in Kürze, wahrscheinlich aber auf Hans' Blog...
Das Abstract findet man hier:
http://meetingorganizer.copernicus.org/EGU2017/EGU2017-16545.pdf
Wir haben auf dem Poster einige Beispiele für Pseudoimpaktite, die in den vergangenen Jahren vom CIRT aufgeführt wurden, vor- und unsere Interpretation dazu gegenübergestellt. Denn in den letzten Jahren konnten wir Einiges von dem Material beproben und unabhängigen Analysen zuführen. Ausserdem haben wir hier erstmals Ergebnisse unserer sedimentologischen Kartierung der Tüttenseeumgebung vorgestellt.
Es gab ziemlich intensive Diskussionen am Poster und viel Zuspruch
Ich glaube derTitel sagt so ziemlich alles über unsere vorläufigen Ergebnisse. Weitere Untersuchungen laufen und eine Publikation dazu ist in Vorbereitung.
Das PDF des Posters erscheint auch in Kürze, wahrscheinlich aber auf Hans' Blog...
Labels:
chiemgau impakt,
EGU2017,
poster
Location:
Wien, Österreich
Friday, November 13, 2015
Hier gehts weiter
Und zwar in meinem neuen Blog Geoporose hier ..
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UPDATE:
OK... ich habs mir anders überlegt, einige sehr auf das Thema Chiemgau Impakt fokussierte Themen werden auch weiterhin hier erscheinen..
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UPDATE:
OK... ich habs mir anders überlegt, einige sehr auf das Thema Chiemgau Impakt fokussierte Themen werden auch weiterhin hier erscheinen..
Tuesday, June 17, 2014
Donnerlöcher - die amtliche Erklärung
Eigentlich wollte ich diesen Blog hier nicht mehr weiterführen und mich stattdessen - an anderer Stelle - einem breiteren Themenkreis zuwenden. Jetzt ist aber kürzlich ein neuer Bericht des GLA erschienen, in dem sozusagen die amtliche Erklärung für die Donnerlöcher aufgeführt wird:
"Ganz offensichtlich handelt es sich um eine Form der Suffosion, also einer unterirdischen Ausspülung von Feinsanden in Hohlräume."Ein ausführliches Erklärungsmodell für die Kienberger Donnerlöchern kann man auf den Seiten 49-50 des Berichtes zur Gefahrenhinweiskarte Alpen mit Alpenvorland, Traunstein finden.
Thursday, November 28, 2013
Noch mehr Löcher im Boden
Nach der Aufregung um die Donnerlöcher ist hoffentlich genug Zeit vergangen um diese Bilder posten zu können, ohne Panik zu erzeugen: Während meines Sommeraufenthalts in Bayern habe ich auf meinen Streifzügen durch die bayrischen Wälder nämlich auch Löcher entdeckt!
Sunday, November 3, 2013
Ist das Donnerloch in Kienberg eine leere Geologische Orgel?
Den Zusammenhang zwischen Donnerloch und geologischen Orgeln stellte jetzt Hans in seinem Blog her und ich finde auch, dass zumindest die Geometrie der Strukturen ziemlich ähnlich sind. Denn das neue Donnerloch erstreckt sich vergleichbar röhren- bzw. schlauchartig in den Untergrund. Und das ist schon seltsam.
Komisch ist aber, dass das Donnerloch auf ganzer Länge leer ist. Geologische Orgeln werden als Verwitterungserscheinungen angesehen und haben meist eine durch die Entkalkung entstandene, stark lehmige Füllung, die mehr oder weniger locker ist. Diese kann zwar stark nachsacken sollte aber doch erkennbar bleiben. Um diese Füllung vollständig zu entfernen müsste eine Orgel schon unten angeschnitten worden sein.
Kann also sein, dass das Donnerloch eine Geologische Orgel ist, muss aber nicht ;)
Komisch ist aber, dass das Donnerloch auf ganzer Länge leer ist. Geologische Orgeln werden als Verwitterungserscheinungen angesehen und haben meist eine durch die Entkalkung entstandene, stark lehmige Füllung, die mehr oder weniger locker ist. Diese kann zwar stark nachsacken sollte aber doch erkennbar bleiben. Um diese Füllung vollständig zu entfernen müsste eine Orgel schon unten angeschnitten worden sein.
Kann also sein, dass das Donnerloch eine Geologische Orgel ist, muss aber nicht ;)
Monday, October 28, 2013
Ein neues Donnerloch bei Kienberg: eine Doline!
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| Quelle: Polizei Trostberg |
Von diesem Donnerloch gibt es aber diesmal gute Bilder, die die Polizei in Trostberg gemacht hat, und zwar frisch, bevor das CIRT Grabungskommando anrücken konnte.
Auf den Aufnahmen kann man einen sehr beindruckenden, tiefen, steil abfallenden Einsturztrichter mit kreisrundem Querschnitt sehen. Laut Pressemeldungen soll das Loch etwa 1,5 Meter im Querschnitt messen und etwa 6 Meter in die Tiefe ragen. Am Grund des Lochs der sieht man neben den nachgestürzten Massen, durch einen Schatten angedeutet, noch einen Hohlraum.
Vom Bildbefund her würde ich sagen: Das ist eine Doline - und zwar eine schöne!
Unterhalb des Wurzelwerks, am oberen Rand der Doline, erkennt man eine dichte Schicht braunen Löß(?)lehms, die vermutlich der Grund dafür ist, warum diese Strukturen so plötzlich auftreten. Sie bildet wohl einen tonig zähen Deckel über dem ausgespülten Hohlraum, der noch ein bisschen länger standhält, bis er endlich nachgibt, einstürzt und das Donnerloch zutage tritt.
Um das Rätsel der Donnerlöcher kümmert sich mittlerweile auch das Geologische Landesamt dessen Georisiken-Karte zahlreiche Einträge um Kienberg herum zeigt, die als Dolinen angesprochen wurden. Das neue Donnerloch dürfte dies bestätigen.
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