"the meteorite impact hypotheses must be rejected"
Die Arbeit ist in der Acta Paleobotanica veröffentlicht und hier zu finden:
von Hirnsteinen und Toteislöchern
"the meteorite impact hypotheses must be rejected"
Die Arbeit ist in der Acta Paleobotanica veröffentlicht und hier zu finden:
Unser Fazit in dieser Arbeit:
"Ein Impakt eines extraterrestrischen Körpers ist zur Erklärung der Geländestrukturen des Tüttensee-Komplexes als Teil des südöstlichen Chiemsee-Gebiets nicht notwendig. Die Sedimentologie spricht eindeutig gegen einen Impakt."
Nachzulesen in:
Huber, R., Darga, R., and Lauterbach, H.: Der späteiszeitliche Tüttensee-Komplex als Ergebnis der Abschmelzgeschichte am Ostrand des Chiemsee-Gletschers und sein Bezug zum „Chiemgau Impakt“ (Landkreis Traunstein, Oberbayern), E&G Quaternary Sci. J., 69, 93–120, https://doi.org/10.5194/egqsj-69-93-2020, 2020.
Der Artikel ist als Open Access Arbeit hier frei zugänglich: https://doi.org/10.5194/egqsj-69-93-2020
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| Poster EGU 2019 |
"We have established that the origin of the classical Phaethon story cannot be explained by an impact in Bavaria or Estonia"
"Ganz offensichtlich handelt es sich um eine Form der Suffosion, also einer unterirdischen Ausspülung von Feinsanden in Hohlräume."Ein ausführliches Erklärungsmodell für die Kienberger Donnerlöchern kann man auf den Seiten 49-50 des Berichtes zur Gefahrenhinweiskarte Alpen mit Alpenvorland, Traunstein finden.
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| Quelle: Polizei Trostberg |
| Abbildung 1. Chiemit auf Ebay angeboten von ‘savali2’ unter der Bezeichnung “Chiemit - Chiemgauer Komet mit Expertise”, http://www.ebay.de/itm/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120922132918 |
Wohl anlässlich der anstehenden Jahreshauptversammlung des Impaktvereins haben sich die Chiemgau Impakt Leute entschlossen nochmal eine Attacke gegen die Ergebnisse der Arbeiten des LfU an Moorproben des Tüttensees zu reiten. Unter dem Titel "Der Chiemgau-Impakt: die irreführende Bohrung des LfU, die Internet-Diskussion und Wikipedia oder: Wie Verfälschungen in der Wissenschaft funktionieren" versuchen sie erneut die Ergebnisse der Datierungen von Herrn Kroemer unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Begleitet von zahlreichen Pressemeldungen ist dazu ein wortgleicher Text auf der Chiemgau Impakt Seite erschienen. Darin gipfeln die Vorwürfe des CIRT gegenüber der Arbeiten der LfU in folgendem Statement:
„Der Befund der Bohrung sagt nichts anderes, als dass sie überhaupt erst ca. 2000 (!) Jahre VOR dem Impakt das erste Alter mit 4500 Jahren vor heute liefert. […] verschweigt sie völlig, was überhaupt in den letzten 4500 Jahren am Tüttensee passiert ist. Einen halben Meter von zersetztem, offenbar nicht datierbarem Torf trifft sie oben an. Ist genau DAS der dünne Horizont, der beim Chiemgau-Impakt sozusagen übrig geblieben ist? Datiert uns die Bohrung des LfU nicht geradezu perfekt ein nacheiszeitliches Ereignis am Tüttensee, das jünger als 4500 Jahre vor heute ist?“
So wird der letzte halbe Meter Torf quasi zur Katastrophenschicht erklärt. Er ist ja zersetzt! Das ist natürlich schlicht Unsinn. Was die Zersetzung des Torfs angeht so sind deren Ursache eher im Chemismus der Wasserversorgung des Moores zu suchen und nicht in einer kosmischen Katastrophe.
Ein Geowissenschaftler der halbwegs mit Zahlen umgehen kann, würde die Daten, die das LfU vorgelegt hat, zunächst um eine ergänzen: Nämlich um die Null, die die heutige Mooroberfläche repräsentiert. Wenn man dann noch 5 Minuten opfert und die Daten in einem Diagramm darstellt ergibt sich folgendes Bild:
Man erkennt, dass sich in den letzten, knapp 7000 Jahren, die Moorbildungsrate nicht verändert hat. Durch die Zersetzung war in diesem Bereich die Wachstumsrate etwas niedriger als im Abschnitt zuvor. Diese Daten belegen eine kontinuierliche, ungestörte Moorbildung gerade im Abschnitt nach 4500 Jahren. Denn in diesem Bereich ist die Wachstumsrate unverändert im Vergleich zum Abschnitt von 6800 bis 4500 Jahren vor heute. In diesem Bereich versteckt sich also keine Katastrophe!
Geophysiker und Geologen haben alle überlieferten Ereignisse, die mit bayerischen Meteoriten zu tun haben könnten, kritisch unter die Lupe genommen und deren Echtheit bewertet. Alte Berichte wurden studiert, historische Dokumente aus einem ganzen Jahrtausend in Bibliotheken und Sammlungen gesichtet, Fachleute befragt. Begeben Sie sich mit den Forschern in den Bann der Außerirdischen. Anhand unterhaltsamer Geschichten und spannender Augenzeugenberichte erfährt der Leser fast alles zu Meteoriten, die tatsächlich auf Bayern fielen. Geschichten um vermeintliche Meteoritenfälle komplettieren die Zusammenstellung. Das Buch informiert wissenschaftlich fundiert über Zusammensetzung und Herkunft von Meteoriten und gibt eine Einschätzung der Gefährdung aus dem All. Der aufwändig gestaltete, fest gebundene, reich bebilderte Band präsentiert Fakten und Geschichten zu den bayerischen Meteoriten.
Gareis betrachtet den Tüttensee zweifelsfrei als Toteisbildung, die Behauptung von Karl01 : Gareis wäre "..ein oder anderen Stelle des Tüttensees sehr vorsichtig mit einer Toteisgenese umging und eine "Glaziale Enstehung" sogar ausschloss..." ist nicht zutreffend. Sie beruht auf der Lektüre einer Sekundärquelle in der die Originalquelle falsch zitiert wird. Im Originaltext von Gareis heisst es: "Der Zerfall der absterbenden Gletscherzunge in zwei im Maximum 600 m lange Klötze ermöglichte eine weitere, tieferliegende Entwässerungsbahn in den entstandenen Spalten. Es entstand in Form einer 8 die doppelte Tüttensee-Ringterasse. Die zuströmenden Wassermassen präparierten südwestlich von Hiensdorf den jetzigen Umlaufberg mehr und mehr aus der Grundmoräne heraus. Diese Führung der Entwässerung am nördlichen Rand des Zweigbeckens bestätigt wiederum die propfenartige Abriegelung der Niederung mit Toteis bis zum heutigen Weiler Mühlbach (südlich Hiensdorf) Innerer Aufbau und Form der Terasse, vor allem der Kantenverlauf sprechen gegen eine Entstehung der Tüttensee umrahmung durch glaziale (Moränenwälle) oder fluvioglaziale (Erosionsreste einer größeren Terasse) Prozesse. 111)" In der von Karl01 angeführten 'kritischen Analyse' ist der Text wie folgt verfremdet: „Es entstand in Form einer 8 die doppelte Tüttensee-Ringterrasse.“. Weiter wird dazu im Text ausgeführt:: „Innerer Aufbau und Form der Terrasse, vor allem der Kantenverlauf sprechen gegen eine Entstehung durch glaziale … oder fluvioglaziale … Prozesse.“ Durch die Auslassung der Wörter "Tüttenseeumrahmung" sowie der in Klammern genannten Präzisierungen "Moränenwälle" und "Erosionsreste einer größeren Terasse" wird suggeriert, Gareis zweifle an der Toteisgenese des Tüttensees. Und das ist völlig an den Haaren herbeigezogen.
| Als Pflasterung |
| Schlacke in der Friedhofsmuer |
The diamictite is assumed to have originated from a meteorite impact into Lake Chiemsee that produced a doublet crater of about 900 x 400 m size at the lake bottom roughly 1 km apart from the excavation siteDas deckt sich mit Hans Vermutung über die Lage des geheimnisvollen "Chiemseekraters": beim Kaiser...