Saturday, January 16, 2010

Schaudervoll hingegen war mir dieser Anblick...

Diesen wirklich schönen Text von Mathias Flurl, der in seinem 1792 erschienenen Werk 'Beschreibung der Gebirge von Baiern und der oberen Pfalz' nachzulesen ist, habe ich kürzlich gefunden. Wer würde sich heute noch trauen so- in einer wissenschaftlichen Abhandlung- zu schreiben? Er schreibt jedenfalls Folgendes über den Chiemsee:

Von Traunstein reiste ich über Seebruck nach dem grossen Chiemsee, um das Prachtvolle und Erhabene dieser Gegend näher und etwas ferner vom Gebirge zu besichtigen. Bezaubernd ist der Anblick, den man schon auf der Hochterasse über einen Berg herab nach Seebruck zu genießt, wo man in der Ferne über den grossen und weiten Spiegel des Sees die 2 Klöster, Herrn und Frauenwörth, ganz von Wasser umgeben auf ihren Inseln wie isolirt erblickt. Schaudervoll hingegen war mir dieser Anblick, als ich im stürmischen Ungewitter sein Wellen sich aufthürmen, und schäumend an die Ufer heranschlagen sah, und ihr fürchterliches Brausen und Getöse hörte.
Weh dem einsamen Schiffer, den ein solcher Sturm überfällt, er ist unwiederbringlich verlohren, denn wenn auch sein kleiner Kahn nicht an Klippen geworfen wird, die unter dem Weitsee bey Kieming am gefährlichsten sind; so steht er doch fast allezeit in der Gefahr von den Wellen zerschlagen zu werden; ja man erzählt hier Beyspiele, daß, wenn nach einem recht fürchterlichen Sturme ein solches unglückliches Schiffchen ans Land gebracht ward, die Leute darin oft an allen Gliedern zerschlagen und wie geradbrecht gefunden wurden.

Thursday, January 7, 2010

Der Chiemsee ist eine kometenfreie Zone

Meine Bibliothek war gut zu mir und so konnte ich heute endlich einen Blick in die schöne Arbeit von Ricarda Voigt (1995) werfen. Diese ist, abgesehen von einer älteren Arbeit aus dem Delta der Tiroler Ache von Xidas (1974) , soweit ich weiß, die einzige Untersuchung an Sedimentkernen aus dem Chiemsee.

Frau Voigt hatte die Gelegenheit sedimentologische und paläoklimatische Untersuchungen an Seesedimenten des Chiemsees vorzunehmen. Dazu lagen ihr zwei Schwerelot-Kerne aus den tiefen Bereichen des Sees vor. Kern CH83/12 stammt aus 72m und Kern CH83/24 aus 60 m Wassertiefe. Sie umfassen eine Länge von 8,20 m bzw. 10,20 m. Die genaue Lage der Kerne kann aus der Google Karte anbei entnommen werden.



Diese Informationen auf einer größeren Karte anzeigen


Zu beiden Kernen legt Voigt auch eine hervorragende Altersdatierung vor, demnach umfassen die Kerne insgesamt einen Zeitraum von über 12000 Jahren vor heute.
Besonders spannend sind die paläoklimatischen und pollenanalytischen Untersuchungen von Voigt und die daraus folgende Rekonstruktion der Besiedlungsgeschichte der Gegend um den Chiemsee. Dazu aber später mehr, zunächst möchte ich mich auf Impaktindikatoren in den Sedimentkernen beschränken.

Die Kometensucher des CIRT haben ja immer wieder einen Einschlag von Komentenfragmenten im Chiemsee postuliert. Flutwellen oder gar Tsunamis die an das Chiemsee-Ufer brandeten, sollen die katastrophale Folge gewesen sein.
Als Beleg werden vom CIRT die Furchensteine - fälschlicherweise als Regmaglypten gedeutet - am nördlichen Chiemsee-Ufer angeführt oder der ominöse "Katastrophen"-Horizont bei Stöttham siehe: http://www.chiemgau-impakt.de/archiv.html. (Zu Letzterem merkt Darga (2009) übrigens völlig korrekt an, dass diese Katastrophen-Brekzie als offenkundiges Konglomerat anzusprechen sei). Außerdem munkelt man von Sonarmessungen, die verdächtige Vertiefungen im Chiemseebecken erkennen ließen.

Die Arbeit von Voigt bietet die Möglichkeit, sozusagen an Ort und Zeit des Geschehens die These zu überprüfen. Um es wieder nicht allzu spannend zu machen:
Beide Kerne zeigen keinerlei Auffälligkeiten. Fast über die gesamte Kernlänge ist eintöniges, feinkörniges Seesediment beobachtet worden mit Sandanteilen von durchgehend < 1%, was für eine äußerst ruhiges Ablagerungsmilieu spricht.
Lediglich in den ältesten Kernbereichen wurde wenig grobkörniges Material gesichtet, was die frühnacheiszeitliche Entwicklung des Chiemsees widerspiegelt. Über die gesamte restliche Kernlänge konnte Voigt kaum gröberes Material finden, weder grobklastisches Sediment, noch nennenswerte Anteile von Holzkohlen oder anderen organischen Resten.

Vor allem aber konnte Voigt keine irgendwie exotische Lage im Sinne CIRT entdecken. Und dies bei einer engmaschigen Beprobung auch im vom CIRT neuerdings vorgeschlagenen Zeitraum von vor 2000-3000 Jahren.

Wer aber schon mal einen Blick auf einen Sedimentkern und daraus engmaschig gewonnenen Probenmaterials geworfen hat, der weiß, dass es praktisch unmöglich ist, so was wie eine Katastrophenlage ganz zu übersehen.

Nach der Richtigstellung der Furchensteine als biogene Erscheinungen, und des Katastrophen-Horizonts bei Stöttham als Kolluvium (Darga, 2009) fehlt am nördlichen Ufer jedes Indiz für ein Impaktereignis. Wie ich bereits in einem anderen Beitrag geschrieben habe, sind auch keine Impaktspuren in den südlichen Chiemseemooren in der fraglichen Zeit festzustellen. Nachdem sich nun selbst in Bohrungen aus dem Chiemsee keinerlei Hinweise auf ungewöhnliche Ereignisse finden lassen, muss man den Chiemsee wohl zweifellos als kometenfreie Zone betrachten.

Literatur:

Xidas, S (1974). Sedimentologische Untersuchungen im Delta der Tiroler Ache (Chiemsee/Oberbayern). Dissertationsschrift der TU München, 143 pp.

Voigt, R. (1995). Paläolimnologische und vegetationsgeschichtliche Untersuchungen an Sedimenten aus Fuschlsee und Chiemsee (Salzburg und Bayern), Dissertationes botanicae 270, 303 p.

Darga, R. (2009). Der Chiemgau-Impakt eine Spekulationsblase Oder: Der Tüttensee ist KEIN Kometenkrater. In: Auf den Spuren des Inn-Chiemsee-Gletschers, Ed. Darga & Wierer, Wanderungen in die Erdgeschichte 27

Wednesday, December 23, 2009

Der Chiemgau-Impakt eine Spekulationsblase

Neuer Gegenwind für das Chiemgau Impakt Team (CIRT):
Robert Darga, hat in seinem neuen Buch "Auf den Spuren des Inn-Chiemsee-Gletschers" der Chiemgau-Impakt-Mania ein ganzes Kapitel mit dem Titel "Der Chiemgau-Impakt eine Spekulationsblase Oder: Der Tüttensee ist KEIN Kometenkrater" gewidmet.
Hier greift er einige der Hauptargumente des CIRT auf und erklärt ausführlich wie diese mit einem Grundwortschatz Geologie und ganz ohne Kometen oder Meteoriten erklärt werden können. Sehr anschaulich werden etwa die vom CIRT angeführten Phänomene der 'zerbrochenen Steine', des Impakthorizonts bei Stöttham oder der verglasten Gerölle als Kometen-Luftnummern entlarvt. Natürlich wird auch die Entstehung des Tüttensees als Toteisloch besprochen und dessen geologisches und geomorphologisches Umfeld ausführlich dargestellt.

Herausgekommen ist eine gelungene Gegendarstellung zur Impaktthese, in der Robert Darga auch recht deutliche Worte zum CIRT findet - was nicht jedem schmecken wird, das sei schon verraten! Wer also morgen noch ein Weihnachtsgeschenk für Kometenfreunde sucht, dem sei dies Buch herzlichst empfohlen.

Wednesday, December 16, 2009

Konhäusers Empfehlungen zur guten wissenschaftlichen Praxis

Viel Aufregung herrscht derzeit um einen Vortrag von Herrn Dieter Heinlein, den dieser jüngst im Naturkundemuseum Siegsdorf zum Thema 'Kometeneinschlag im Chiemgau' gehalten hat. Herr Heinlein hat dort den Einschlag als Wunschvorstellung des CIRT bezeichnet. Dazu erschienen kurze Berichte im Siegsdorfer Heimatanzeiger sowie im Traunsteiner Tagblatt. Ich fürchte beide Beiträge sind online nicht verfügbar.

Der Vorsitzende des Chiemgau Impakt e.V. (ja, den gibt es wirklich..) hat sich darauf zu einem Leserbrief an das Traunsteiner Tagblatt hinreissen lassen. In diesem wirft er Heinlein und Herrn Darga, den Leiter des Museums, ohne Umschweife Unwissenschaftlichkeit vor und spricht ihnen die fachliche Qualifikation ab. Er gibt in seinem Brief auch noch folgende Empfehlungen zur guten wissenschaftlichen Praxis:

"Wer in der Wissenschaft mitreden möchte, muss den aktuellen Forschungsstand bis ins Detail kennen, die Methoden beherrschen, Proben genauestens überprüfen, vor Ort Forschung betreiben, ausgewiesener Fachmann nicht irgendwo, sondern auf dem in Frage kommenden Gebiet sein und schliesslich Behauptungen des Gegners auf der Grundlage eigener Forschungen widerlegen"
Eine etwas eigenwillige Ansicht. Auf das CIRT angewendet, die ja keine eigenen Forschungsergebnisse vorlegen, hiesse das: die Beweislast geht voll an die Kritiker der These.

Herr Konhäuser ist Vorstand des Chiemgau Impakt e.V. und stellvertretender Landrat des Landkreises Traunstein.

Friday, December 11, 2009

Neue Untersuchungen zu Diamanten als Impaktindikatoren

Paquay et. al. (2009) beschäftigen sich in einer jüngst veröffentlichten Arbeit mit der Frage, ob es tatsächlich ein Impaktereignis zu Beginn der jüngeren Dryas gab. Dieser Impakt wurde zuvor von anderen Autoren (Firestone et al. , 2007; Kennett et. al. 2009) als Auslöser für die rapide Abkühlung der nördlichen Hemisphäre vor etwa 12.900 Jahren vorgeschlagen. Eine besondere Rolle spielten bei diesen Untersuchungen Funde von Kohlenstoffsphären und Nanodiamanten (in der Form als n-Diamant) und deren Bedeutung als Nachweis für einen Impakt.

Deshalb ist diese Arbeit auch sehr interessant im Zusammenhang mit dem angeblichen Chiemgau Impakt. Fast identische Befunde, also Kohlenstoffkügelchen mit Diamanten aus Bodenproben im Bereich des postulierten Streufeldes, werden nämlich auch vom CIRT als Argument für dieses Ereignis angeführt. Unterstützt wurde diese Meinung durch einen Konferenzbeitrag von Rösler et al. (2006), die einen Einschlag als Ursache für die Diamanten favorisieren. Seit letztem Jahr liegt auch eine Veröffentlichung von Yang et al. (2008) an Material aus Burghausen und (Spa) Belgien vor, in der dies schon etwas vorsichtiger formuliert wird. Die Autoren können einen Impakt als Ursache für die Entstehung der Diamanten nämlich nicht nachweisen, sie diskutieren daher auch alternative Ursachen wie -nun ja- einen größeren Vulkanausbruch.

Die Arbeiten von Paquay et al. (2009) ergaben jetzt weitere Hinweise zur Frage der Herkunft der Sphären und Diamanten. Sie konnten nach umfangreichen geochemischen Analysen keinerlei überzeugende Hinweise auf einen Impakt zu Beginn der jüngeren Dryas finden. Weder die Iridiumanomalien der vorhergehenden Arbeiten konnten sie nachvollziehen, noch fanden sie andere Auffälligkeiten bei ihren geochemischen Untersuchungen der Platingruppe (Os, Ir, Ru, Rh, Pt, Pd). Dies ist bemerkenswert, denn ohne Zweifel sind insbesondere Os Isotope sehr aussagekräftige Impaktindikatoren. Das alleinige Vorkommen von Nanodiamanten (n-Diamanten) ohne geochemisches Impaktsignal lässt demnach hier auch keine belastungsfähige Impaktdiagnose zu.
n-Diamanten können bei relativ niedrigen Temperaturen und niedrigen Sauerstoffgehalten bei Verfügbarkeit von Kohlenstoff entstehen. Daher spekulieren die Autoren über natürliche Waldbrände als Ursache für die in den von Yang et al. (2008) beobachteten Diamanten.
Eine ähnliche Erklärung wurde übrigens auch bereits für die Entstehung von Fullerenen in Sedimenten der Kreide-Tertiär Grenze vorgeschlagen (z.B. Heymann et al., 1994). Hier allerdings wurden diese Waldbrände wieder als direkte Folge des KT Impaktes gesehen.

Insgesamt zeigen die Arbeiten von Paquay et. al (2009) und Yang et al. (2008), dass Nanodiamanten als alleinige Impaktindikatoren fraglich und für den 'Chiemgau Impakt' möglicherweise ganz untauglich sind. Es wäre wünschenswert, wenn hier auch andere Ursachen - insbesondere auch anthropogene - mit in Betracht gezogen würden. Zweifellos bleibt die Entstehung der Kohlenstoffsphären mit Diamanten aber eine spannende Frage. Hierzu und zur Frage des 'Younger Dryas Impakt' bleibt abzuwarten, was etwa die Autoren um Firestone und Kennett zu den neuen Befunden zu sagen haben.

Literatur:

Firestone RB, et al. (2007) Evidence for an extraterrestrial impact 12,900 years ago that
contributed to the megafaunal extinctions and the Younger Dryas cooling. PNAS 104(41):16016–16021.

Heymann et al. (1994) Fullerenes in the Cretaceous-Tertiary Boundary Layer. Science 265:645 - 647

Kennett DG, et al. (2009) Nanodiamonds in the Younger Dryas boundary sediment
layer. Science 323:94.

Paquay et al. (2009):Absence of geochemical evidence for an impact event
at the Bølling–Allerød/Younger Dryas transition. PNAS 104 (51): 21505-21510

Rösler W., et al. (2005) Diamonds in carbon spherules – evidence for a cosmic impact?. 68th Annual Meteoritical Society Meeting

Yang et al (2008) TEM and Raman characterisation of diamond micro- and nanostructures
in carbon spherules from upper soils. Diamonds and related Materials 17:937–943

Sunday, December 6, 2009

Geld verdienen mit der Chiemgau-Impact-Mania

Auf Ebay werden ein paar anpolierte Handstücke zweifelhafter Herkunft als: '13 METEORITE IMPACTITES from 12 Different Locations' angeboten.
Unter diesen 12 Orten befindet sich auch der Tüttensee, von wo auch angeblich das angebotene 'chunk of disturbed rock' stammen soll. Vielleicht besteht bei Jemandem noch Bedarf, seine Vitrine durch dieses wunderschöne Exemplar zu bereichern? Die Auktion läuft noch 3 Tage und 14 Stunden. Ein schönes Beispiel wie sich die Chiemgau-Impact-Mania auch noch zu Geld machen läßt.

Thursday, November 26, 2009

Alles ruhig über'm Moor

Man möchte meinen eine kosmische Katastrophe wie sie vom Chiemgau Impakt Team postuliert wird, hinterließe nachweisbare Spuren auch in den Chiemseefilzen. Neben den Seesedimenten des Chiemsees wären die Moore ja ideale Archive des Geschehens, da sie relativ schnell wachsen und zudem gut datierbar sind.

Glücklicherweise legt Schmeidl (1977) in den Erläuterungen des 1:25000 Kartenblatts Traunstein eine schöne Zusammenfassung einiger Untersuchungen an Moorprofilen rund um den Chiemsee vor. Besonders interessant sind hierbei zwei Profile aus den südlichen Chiemseemooren. Beide Profile umfassen zwischen etwa 5 und 7 Meter Moor und reichen einige Tausend Jahre in die Vergangenheit zurück. Daneben sind in dieser Arbeit Profile aus dem Schwarzelmoos bei Chieming und aus den Gramsen bei Hirschau beschrieben.

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, hier sind keine Regmaglypten ins Moor gefallen und es ist auch keine Brekzien-, Aschenlagen etc. dokumentiert. Vielmehr zeichnen sich diese Profile durch die Abwesenheit von sedimentologischen Auffälligkeiten aus.

Die Moorprofile aus dem Schwarzelmoos und den Gramsen sind in den jüngeren Bereichen leider nicht gut datiert und weisen dort weniger gut erhaltene oder stark flüssige Bereiche auf. Beide zeigen keinerlei ungewöhnlichen Einlagerungen.
Profil I (Abb. links) aus den südlichen Chiemseemooren zeigt im oberen Bereich etwa 2,8 Meter ungestörten Torf, erst dann macht sich eine Aschenlage bemerkbar. In diesem oberen Bereich liegen zwei C14 Datierungen vor. Eine bei etwa 60 cm, die ein Alter von etwa 756 n. Chr. ergab eine weitere Datierung bei ca. 1,8m lag schon bei etwa 2844 v. Chr.
Profil II (Abb. rechts) der südlichen Chiemseemoore bietet ein besonders interessantes Detail. Es umfasst nämlich die Reste eines Bohlenweges bei etwa 1,5 m Tiefe. Dieser Bohlenweg wurde auf etwa 630 v.Chr datiert. Er ist somit genau in dem Zeitraum, in dem CIRT den Zeitpunkt der kosmischen Katastrophe postulieren, entstanden. Oberhalb des Bohlenwegs finden sich ungestörter Torf und auch unterhalb der Bohlen finden sich keinerlei Auffälligkeiten. Erst bei etwa 3 Metern finden sich dann ein paar Toneinschwemmungen.

Besonders die letzten beiden Profile zeigen deutlich, dass genau in dem vom CIRT vermuteten Zeitabschnitt im Chiemsee keinerlei ungewöhnliche Ereignisse stattgefunden haben. Das Katastrophenszenario, das einen Einschlag im Chiemsee sowie einen dadurch ausgelösten Tsunami einschließt, entbehrt ganz offenbar jeder Grundlage. Es ist völlig ausgeschlossen, dass derartige Ereignisse in den Mooren der unmittelbaren Umgebung keinerlei Spuren hinterlassen haben. Über den Chiemseemooren jedenfalls herrschte Ruhe zu dieser Zeit.

Schmeidl (1977). Pollenanalytische Untersuchungen im Gebiet des ehemaligen Chiemseegletschers
. Erläut. z. Geol. Karte v. Bayern 1:25000, Bl. 8140, Prien a. Chiemsee u. Bl. 8141, Traunstein: 239 - 264.